Für Szenen mit einem Anfang und einem Ende brauchst du eigentlich nur zwei Comic Panels: In einem Panel beginnt eine Figur etwas (»Los«!), im anderen passiert deshalb etwas (»Bäm!«) Aber wer will schon kurze Comics? Eine Geschichte besteht doch aus vielen Hochs und Tiefs. Wie du Comic Panels selbst machst, zeige ich dir hier. So vorbereitet, kannst du dann gleich loslegen.
Zeichne ein Rechteck auf dein Papier. Miss dafür von allen Seiten den gleichen Rand ab und zieh Linien mit Bleistift und Lineal.
Damit du Panels bekommst, die Abstand von einander haben, ziehe ungefähr in der Mitte des Rechtecks zwei waagerechte Linien.

Teile die beiden so entstandenen Hälften nochmals ungefähr in der Mitte.
Es sieht gut aus, wenn alle waagerechten Linien ungefähr gleich weit auseinander sind.
Für weniger Zeilen rechne dir aus oder schätze ab, wo die Linien hingehören. Mach dir kleine Markierungen und zieh dort die doppelten Linien.
Ein praktischer Arbeitsablauf für’s Comics zeichnen
So schaffst du, dass alles, Text und Bild, gut in die Panels passt:
1. Verteile als Erstes alle Texte in den Rasterzeilen. So weißt du, wieviel Platz die Bilder noch haben!
2. Skizziere deine Figuren in Aktion.
3. Mach jetzt Sprechblasen um deine Texte.

4. Unterteile die Rasterzeilenin Panels.
5. Wenn du willst, füge noch Details hinzu.
6. Wenn alles am richtigen Platz sitzt, zeichne mit Fineliner nach.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch „Coole Comics zeichnen und erzählen“ von Nina Dietrich. Alle Infos zum Buch, das Inhaltsverzeichnis und eine kostenlose Leseprobe findet ihr bei uns im Shop.