Das SQL Server Management Studio (SSMS) ist eine integrierte Verwaltungs-, Entwicklungs- und Abfrageanwendung mit vielen Funktionen zum Durchsuchen von und Arbeiten mit Datenbanken. SQL Server Management Studio basiert auf der Visual Studio-Shell.
Sie können das SQL Server Management Studio folgendermaßen starten:
- Verwenden der Verknüpfung im Windows-Startmenü
- Eingabe des Dateinamens SSMS.EXE in einem Eingabeaufforderungsfenster
- Eingabe von SSMS im Feld Suchbegriff hier eingeben in der Taskleiste
Herstellen einer Verbindung mit SQL Server
Standardmäßig wird in SSMS ein Dialogfeld Verbindung mit Server herstellen angezeigt. Mithilfe dieses Auswahlfensters kann man den Namen der jeweiligen Instanz auswählen oder auch manuell eingeben, mit der man sich verbinden möchte.
Das Fenster präsentiert sich seit vielen Versionen des Managements Studio in nachfolgend gezeigter Ansicht.
Einstellungen im SQL Server Management Studio
Sobald man sich mit einer Instanz verbunden hat, kann man einige Einstellungen tätigen, die man über den Menüpunkt Ansicht oder Tools – Optionen findet.
Nun kann es sein, dass gerade in der Tabelle der aufgelisteten Datenbanken einige Spalten existieren, die nicht benötigt werden. Diese können entfernt werden, indem man mit der rechten Maustaste auf den Spaltenkopf klickt und das Häkchen im angezeigten Kontextmenü entfernt. Wie z.B. die Spalten
- Richtlinienzustand
- Name der Verfügbarkeitsgruppe
- Eigenständigkeitstyp
- Synchronisierungsstatus
Natürlich kann man das Management Studio auch benutzen, um mehrere Instanzen zu administrieren. Hier wäre es hilfreich, ohne das Verbindungsfenster öffnen zu müssen, schnellstmöglich auf die vorhandenen Instanzen zugreifen zu können. Hier stehen im Menüpunkt Ansicht die Auswahl Registrierte Server zur Verfügung.
Das SSMS dient sowohl für die Administration eines SQL Servers als auch u.a. für die Entwicklung von Datenbanken und deren Objekte. Und natürlich werden auch zukünftig alle Abfragen über dieses Tool getätigt, sowohl Abfragen von Systeminformationen als auch Anfragen von Daten aus den Datenbanken. Über den Button Neue Abfrage wird eine neue Registerkarte geöffnet, die nur zur Verfügung steht, um T-SQL-Code zu scheiben. Auch kann dieser Code als *.sqlSkript abgespeichert werden.
Eine Besonderheit seit SQL Server 2008 in der deutschen Sprachversion ist die Darstellung von Systemsichten in einer neongrünen Farbe. Diese, wie auch viele andere Farbtöne (Schlüsselwörter, Funktionen …), kann man bei Bedarf ändern. Auch andere Formatierungen wie Schriftart, Schriftgrad wären möglich über den Menüpunkt Extras|Optionen.
Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch „T-SQL-Abfragen für Microsoft SQL-Server 2022“ von Dirk Angermann. Alle Infos zum Buch, das Inhaltsverzeichnis und eine kostenlose Leseprobe findet ihr bei uns im Shop.
