Podcast Intro und Outro

Das Intro und Outro rahmen eure Podcastepisoden. »Intro«, von Introduction, ist eine Einleitung in ein Musik-, Text-, Video- oder Audio-Werk. Analog zum Begriff Intro hat sich »Outro« gebildet. Hauptmerkmal eines Intros bzw. Outros ist der Wiedererkennungswert.

Wenn wir den Eingangstitel unserer Lieblingsfernsehserie hören, erkennen wir sofort, was kommt, werden eingestimmt und freuen uns schon »vor«. Bei einer Podcast-Episode ist das genauso. Als Wiedererkennungszeichen kann vieles dienen: eine spezielle Musik, die Sie an den Anfang einer jeden Episode stellen, oder eine besondere Begrüßungsformel.

Beispiele für gelungene Podcast-Intros

– Alexander Wunschel beginnt in seinem »Blick über den Tellerrand« mit der Ansage, die wievielte Episode man hört, und er begrüßt die »Freunde der fröhlichen Marktbearbeitung« (mit kleinen Veränderungen).

– Der »Braincast« von Arvid Leyh startet mit einer etwas sphärischen Stimme, unterlegt mit passender Musik: »Braincast – auf der Frequenz von Gehirn und Geist«. Dann hört man Arvid Leyh mit einer kurzen, nicht immer gleichen Begrüßung.

– Der »Fritze-Blitz« startet so: »Der soundsovielte Fritze-Blitz. Jeden Montag ein Blitzgedanke, der den Funken in Ihnen zündet. Ein Podcast von und mit Nicola Fritze.«

– Bei Holger Grethe und seinem »Zendepot-Podcast« kommt erst das Wort und dann die Musik.

Vom Stil sollten das Intro und Outro zu eurem Podcast passen und eine Länge von 10 bis 20 Sekunden sind vollkommen ausreichend. Hört euch ein bisschen um und schaut, was euch gefällt und was nicht.

Auch das Outro kann unverwechselbar gestaltet werden. Ein musikalischer Akzent oder eine »etwas andere« Abschiedsfloskel können ebenfalls zu eurem Markenzeichen werden und zum Wiedererkennungswert beitragen.

Tipps zum Start

Eine nette Begrüßung und ein Satz, worum es in eurem Podcast geht, reichen zu Beginn als Intro vollkommen aus. Wenn euch nach Musik ist, könnt ihr die auch in einer späteren Folge dazunehmen.
Ins Outro gehören die Nennung eures Podcastblogs (wenn es einen gibt) und euer Name – quasi ein akustisches Impressum.
Website und Ankündigen zu weiteren Informationen interessieren eure Hörer in der Regel erst, nachdem sie den Beitrag gehört haben.

Lautstärke

Achtet auf die Lautstärke, wenn Intro, Outro und Beitrag zusammengeführt werden. Musik ist in der Regel sehr viel lauter – aufgrund der größeren Dynamik – als eine Sprachaufnahme.


Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch „Podcasting – Konzept | Produktion | Vermarktung“ von Brigitte Hagedorn.

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